Das Evangelium

Was bedeutet „Evangelium”?

Das Wort Evangelium stammt aus dem Griechischen:

εὐαγγέλιον (euangélion) — eu („gut”) + angelia („Nachricht, Botschaft”)

Es bedeutet schlicht: Gute Botschaft. Und sie ist nicht irgendeine gute Nachricht — sie ist die beste Nachricht, die die Welt je gehört hat.


Ein Bild aus der Antike

In der Antike, wenn eine Armee in der Schlacht siegreich war, wurde ein Bote (ἄγγελος) losgeschickt, um den Sieg zu verkünden. Diese Siegesnachricht wurde Euangelion genannt. Der Bote erhielt für diese gute Nachricht oft eine Belohnung.

Genau dieses Bild steht hinter dem, was wir als Evangelium verkünden: Ein Sieg ist errungen worden — und wir sind die Boten.


Die Kernbotschaft: 1. Korinther 15,1–4

Paulus fasst das Evangelium auf engstem Raum zusammen — und es lohnt sich, diese Worte langsam zu lesen:

Nun will ich euch noch einmal an die gute Botschaft erinnern, liebe Brüder, die ich euch verkündet habe. Ihr habt sie damals angenommen, und sie ist auch heute das Fundament eures Glaubens. Durch sie werdet ihr gerettet, wenn ihr daran festhaltet genau so, wie ich sie euch verkündet habe.

Ich habe euch das weitergegeben, was am wichtigsten ist und was auch mir selbst überliefert wurde — dass Christus für unsere Sünden starb, genau wie es in der Schrift steht. Er wurde begraben und ist am dritten Tag von den Toten auferstanden, wie es in der Schrift steht.

— 1. Kor. 15,1–4

Vier Fakten. Unveränderlich. Das Fundament:

  1. Christus starb für unsere Sünden
  2. Er wurde begraben
  3. Er ist auferstanden
  4. Alles gemäß der Schrift

The Four – Die Geschichte des Lebens in vier Symbolen

„The Four” erzählt die wichtigste Geschichte aller Zeiten — in vier einfachen Zeichen. Jedes Symbol steht für eine Wahrheit, die alles verändert.

❤️

Gott ist Liebe

Gott hat dich erschaffen und liebt dich bedingungslos. Er wünscht sich eine lebendige Beziehung mit dir — das ist der Sinn deines Lebens.

„Gott ist Liebe." — 1. Joh 4,16
„Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab." — Joh 3,16

Trennung durch Sünde

Sünde hat uns von Gott getrennt. Nicht weil Gott uns nicht will — sondern weil wir uns von ihm abgewandt haben. Diese Lücke kann kein Mensch aus eigener Kraft schließen.

„Alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit Gottes." — Röm 3,23
„Der Lohn der Sünde ist der Tod." — Röm 6,23
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Jesus macht den Weg frei

Jesus Christus ist der einzige Weg zurück zu Gott. Er starb für unsere Sünden und ist auferstanden — damit wir nicht verloren gehen, sondern leben.

„Christus für unsere Sünden starb … und ist am dritten Tag von den Toten auferstanden." — 1. Kor 15,3–4
„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben." — Joh 14,6

Nimmst du das Geschenk an?

Das Evangelium ist kein Konzept, dem man nur zustimmt — es verlangt eine persönliche Entscheidung. Gott schenkt dir die Rettung. Die Frage ist: Nimmst du sie an?

„Wenn du mit deinem Mund bekennst, dass Jesus der Herr ist, und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat, wirst du gerettet werden." — Röm 10,9
„Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden." — Röm 10,13

Die Römerstraße

Die Römerstraße

Die Römerstraße ist ein klassischer Weg, das Evangelium anhand einiger Schlüsselverse aus dem Römerbrief zu erklären:

„Denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten.” — Röm 3,23

„Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.” — Röm 6,23

„Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.” — Röm 5,8

„Wenn du mit deinem Mund bekennst, dass Jesus der Herr ist, und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat, wirst du gerettet werden.” — Röm 10,9


Die Brücke – Ein Bild für das Evangelium

Stell dir zwei Seiten einer Schlucht vor:

Die Kluft ist unüberbrückbar — durch menschliche Kraft, Religion oder gute Werke. Aber das Kreuz bildet die Brücke. Es verbindet, was getrennt war.

Die Brücke

„Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus.” — 1. Tim 2,5


Glaube kommt vom Hören

Paulus fragt in Römer 10 nach der Logik der Verkündigung — und es ist eine Kette, die überzeugt:

„Wie können sie ihn anrufen, wenn sie nicht an ihn glauben? Und wie können sie an ihn glauben, wenn sie nie von ihm gehört haben? Und wie können sie von ihm hören, wenn niemand ihnen die Botschaft verkündet?

Das ist gemeint, wenn es in der Schrift heißt: Wie wunderbar ist es, die Boten kommen zu hören, die gute Nachrichten bringen!”

— Röm 10,14–15

„Der Glaube kommt durch das Hören dieser Botschaft, die Botschaft aber kommt von Christus.” — Röm 10,17


Deine Geschichte – Das stärkste Werkzeug

Neben biblischen Methoden wie „The Four”, der Brücke oder der Römerstraße gibt es ein Werkzeug, das niemand widerlegen kann: deine persönliche Geschichte.

Drei einfache Teile:

Deine Geschichte ist einzigartig. Sie ist glaubwürdig. Und sie kann Menschen berühren, die auf kein theologisches Argument hören würden.


Das Fazit

Das Evangelium ist keine komplizierte Theorie. Es ist eine Nachricht — und ein Angebot:

„Die Botschaft ist dir ganz nahe — sie ist auf deinen Lippen und in deinem Herzen.” — Röm 10,8

Gott liebt dich ❤️ — Sünde trennt uns ➗ — Jesus macht den Weg frei ✝️ — Was ist deine Antwort?

„Wie wunderbar ist es, die Boten kommen zu hören, die gute Nachrichten bringen!” — Röm 10,15