Meine Geschichte
Ich bin atheistisch aufgewachsen und hatte nie wirklich an Gott geglaubt. In meiner Kindheit habe ich Mobbing und Gewalt erlebt. Ich habe versucht, Menschen zu gefallen, und habe bei ihnen nach Liebe und Anerkennung gesucht. Frühzeitig habe ich geheiratet und ein Wunschkind bekommen, einen Sohn.
Leider hat sich meine Ehe als unglücklich herausgestellt, und ich habe mich von meiner Frau getrennt. Es war eine schwere Zeit, und ich fühlte mich verloren. Zudem befand ich mich in einer tiefen Depression, die mich fast das Leben gekostet hätte. In dieser Dunkelheit habe ich angefangen, über meinen Sinn im Leben nachzudenken. Als ich am Tiefpunkt war, habe ich mich bei einer Freundin zum Kaffee eingeladen.
Sie fragte mich, wie es mir gehe, und ich habe ihr von meiner Situation erzählt. Sie unterbrach meine Erzählung und sagte mir, dass ich mir doch Joyce Meyer anschauen sollte. Dies tat ich dann auch und fing an, ihre Videos zu schauen. Es war, als ob Gott durch sie zu mir gesprochen hätte. Ich habe erkannt, dass es einen Gott gibt, der mich liebt und einen Plan für mein Leben hat.
Nach der dritten Predigt von Joyce Meyer habe ich mich entschieden, Jesus in mein Leben einzuladen. Dann begann ich, Gottesdienste zu besuchen, und ich habe eine Gemeinde gefunden, die mich herzlich aufgenommen hat. In dieser Zeit hat sich Stück für Stück mein Leben verändert. Meine Stimmung wurde immer besser. Aber ansonsten hatte sich noch nicht viel verändert.
Nach einiger Zeit saß ich nach einem Gottesdienst draußen und habe eine Zigarette geraucht. Dann hörte ich eine leise Stimme, die sagte: „Lass dich taufen, dann bist du näher bei Jesus“. Ich drehte mich um und suchte nach der Stimme. Aber da war niemand; ich dachte, dass es vielleicht nur meine Einbildung war. Nach zwei Wochen hörte ich die Stimme wieder, dieses Mal mitten während einer Predigt.
Nach der Predigt fragte ich einen Glaubensbruder, was ich da gehört habe. Er sagte mir, es wäre der Heilige Geist. Er meinte, dass wir alles für die Taufe vorbereiten sollten. Im Oktober 2021 ließ ich mich taufen, und es war ein unbeschreibliches Gefühl, so nah bei Jesus zu sein.
Ich habe viele Jahre mit Krankheiten zu kämpfen gehabt. Mit 30 Jahren bekam ich Muskelschwund. Zudem hatte ich eine Entzündung im Fuß, die nicht heilen wollte. Während dieser Zeit habe ich zwei Sepsen bekommen und war oft im Krankenhaus. Es gab Zeiten, in denen ich dachte, es wäre besser, wenn ich nicht mehr leben würde. Aber Gott hat mich immer wieder geheilt und mir Kraft gegeben, weiterzumachen.
Mein Taufspruch
„Hab keine Angst, denn ich habe dich erlöst! Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du gehörst zu mir.“ — Jesaja 43,1
Dieser Vers begleitete mich eine ganze Woche lang; immer wieder las ich ihn oder er wurde mir auf meinem Handy angezeigt. 2023 war ein Jahr voller Herausforderungen, aber auch voller Wunder. Ich habe eine Arbeitsstelle gefunden, doch dann kam wieder ein Niederschlag. Ich wollte ins Krankenhaus, um mich untersuchen zu lassen, hatte aber Angst vor der Diagnose. Doch Gott hat mir die Kraft gegeben, mich der Situation zu stellen. Ich habe mich untersuchen lassen, um die Wunde am Fuß endlich zu schließen.
Während dieser Zeit und vieler Operationen habe ich eine Krankenhausdepression bekommen; ich wollte nach Hause. Die Ärztin und die Schwestern haben mir gesagt, dass es lebensgefährlich wäre, wenn ich nach Hause ginge. Einen Tag später machte die Ärztin ein MRT. Bei der Auswertung stellte sie fest, dass ich eine Eiterblase am Fuß habe und es drei Möglichkeiten gebe. Zwei ihrer Vorschläge waren wie das Sterben, der dritte war eine Amputation des Unterschenkels. Das klang für mich nach Leben.
Nach Gesprächen mit Glaubensbrüdern und meiner Familie habe ich mich für die Amputation entschieden. Ich habe im Krankenzimmer auf Knien gebetet und Gott herausgefordert.
Ich sagte zu ihm:
„Gott, wenn es dich wirklich gibt, dann heile mich, oder du beendest mein Leben auf der Stelle.“
Drei Tage später erfolgte die Amputation, und dann begann das Wunder. Es folgte eine schnelle Heilung. Es ist erstaunlich, wie Gott in meinem Leben wirkt. Er hat mich durch schwere Zeiten getragen und mir immer wieder gezeigt, dass er da ist. Ich bin dankbar für seine Liebe und Gnade, die mich immer wieder aufrichtet. Mein Zeugnis ist ein Beweis dafür, dass Gott auch in den dunkelsten Momenten unseres Lebens bei uns ist und uns nicht verlässt.
Ich bekam eine Prothese und konnte wieder laufen. Es war ein Wunder, dass ich so schnell wieder auf den Beinen war. Ich bin so dankbar für Gottes Heilung und seine Liebe, die mich durch diese schwierige Zeit getragen hat.
Seitdem beschäftige ich mich immer mehr mit dem Wort Gottes. Es ist erstaunlich, wie viel Trost und Ermutigung ich in der Bibel finde.
Für mich gilt:
„Gott ist unsere Zuflucht und Stärke, ein bewährter Helfer in Zeiten der Not.“ — Psalm 46,1
„Er zog mich aus der Grube des Verderbens, aus dem schmutzigen Schlamm, und stellte meine Füße auf einen Fels; er machte meine Schritte fest.“ — Psalm 40,3
Mein Songs
Fazit
Ich lebe, aber nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir. - Galater 2,20